Alle arbeiten. Und trotzdem bleibt zu viel liegen.
Eigentlich geben alle ihr Bestes. Und trotzdem dauern Entscheidungen länger, zwischen den Bereichen entstehen Schleifen, und immer mehr Verantwortung landet wieder bei denselben Menschen.
Auf dem Tisch liegt die Liste aus der Vorwoche.
Nicht, weil niemand gearbeitet hätte.
Im Gegenteil. Alle waren beschäftigt.
Es wurde telefoniert, besprochen, nachgefragt, entschieden, verschoben und wieder aufgegriffen.
Und trotzdem stehen einige Punkte immer noch da.
Zwischen Entwicklung und Produktion.
Zwischen Vertrieb und Projektleitung.
Oder zwischen zwei Menschen, die beide davon ausgehen, dass der andere schon weitermacht.
Irgendwann sagt jemand: „Wir müssen dazu nochmal einen Termin machen."
Alle nicken. Natürlich.
Aber innerlich wissen alle:
Es liegt selten an den Menschen.
Es gibt viele gute Ideen. Und trotzdem bleiben Themen liegen. Nicht aus bösem Willen, sondern weil niemand bewusst entschieden hat, wie Zusammenarbeit unter den heutigen Bedingungen gelingen soll.
Die Stimmung muss dafür nicht schlecht sein. Im Gegenteil: Die meisten Teams, die ich begleite, sind engagiert und wollen etwas bewegen. Genau deshalb fällt lange gar nicht auf, wie viel Energie unterwegs verloren geht.
Bis irgendwann jemand sagt: „Eigentlich läuft es doch ganz gut. Aber leicht fühlt es sich schon lange nicht mehr an."
„Zum ersten Mal hatten wir nicht das Gefühl, noch einen Workshop zu machen. Wir haben verstanden, warum wir immer wieder an denselben Stellen hängen."Meike Jungbluth · Geschäftsführerin, Roskopf Maschinen- und Metalltechnik
Noch ein Termin wird das Problem nicht lösen. Noch ein Workshop auch nicht.
Die meisten Unternehmen, die ich begleite, haben keine Wissensprobleme. Sie haben erfahrene Menschen, gute Führungskräfte und engagierte Teams. Was fehlt, ist selten Kompetenz. Was fehlt, ist ein gemeinsamer Ort, um ehrlich hinzuschauen:
- Wo verlieren wir gerade Energie?
- Welche Themen landen immer wieder auf dem Tisch?
- Wo hängt zu viel an einzelnen Menschen?
- Und was müsste sich verändern, damit aus viel Einsatz wieder mehr Wirkung wird?
Denn am Ende geht es nicht um bessere Zusammenarbeit als Selbstzweck. Es geht darum, dass Entscheidungen schneller fallen, Verantwortung klarer verteilt wird und gute Leute ihre Energie wieder in Kunden, Projekte und Verbesserung investieren können.
Team- und Organisationsentwicklung ist kein Wohlfühlthema. Sie ist eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.
Ein guter Tag kann etwas auslösen. Aber er verändert keinen Alltag.
Deshalb arbeite ich nicht mit Lösungen aus der Schublade. Jedes Unternehmen ist anders. Mal beginnt die Arbeit mit den Führungskräften, mal mit dem Team. Manchmal braucht es mehr Klarheit, manchmal neue Rollen – und manchmal geht es einfach darum, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen.
Wichtig ist nicht, welcher Baustein zuerst kommt. Wichtig ist, dass Veränderung nicht nach einem Tag endet – sondern im Alltag ankommt.
Eigentlich ging es gar nicht um Kommunikation.
Als ich die Geschäftsführerin eines Maschinenbauunternehmens mit acht Mitarbeitenden kennenlernte, sagte sie keinen einzigen Satz über Kommunikation. Sie sprach über ganz andere Dinge.
Darüber, dass immer mehr an ihr hängen blieb. Dass Entscheidungen länger dauerten. Dass Themen immer wieder auf ihrem Tisch landeten. Und dass sie zunehmend das Gefühl hatte, alles zusammenhalten zu müssen.
Die Stimmung war gut. Die Menschen engagiert. Und trotzdem kostete Zusammenarbeit immer mehr Kraft. Niemand ahnte damals, dass es am Ende gar nicht um Kommunikation gehen würde.
Viele technische Unternehmen im Rheinischen Revier und im nördlichen Ruhrgebiet können diese Begleitung aktuell mit bis zu 80 % fördern lassen. Die Förderung ist nicht der Grund, etwas zu verändern. Aber sie macht den ersten Schritt leichter – und ist oft der Anlass, Themen anzugehen, die schon lange auf dem Tisch liegen.
Ich glaube nicht an Patentlösungen.
Und auch nicht daran, dass ein Workshop alles verändert. Was ich in über 20 Jahren gelernt habe: Die meisten Unternehmen haben keine schlechten Menschen. Sie haben engagierte Teams, gute Führungskräfte und Menschen, die etwas bewegen wollen.
Wenn Zusammenarbeit trotzdem schwierig wird, liegt das selten an fehlender Motivation – sondern daran, dass die Art, wie gearbeitet und entschieden wird, nicht mehr zu den Anforderungen des Alltags passt.
Deshalb beginne ich nicht mit Methoden. Ich beginne mit euren Fragen, mit euren Menschen und mit dem, was gerade wirklich auf dem Tisch liegt.
Ich bin selbst Ingenieurin und Führungskraft und begleite seit über 20 Jahren Teams in technischen Unternehmen – mit einer Frage im Blick: Wie gelingt es Menschen, erfolgreicher zusammenzuarbeiten, ohne sich dabei aufzureiben?
„Dieses Seminar war für mich das Weiterbildungshighlight der letzten zehn Jahre."Sascha Hahn · Leiter Technische Innovationen, NetAachen GmbH
„Petra ist anders. Bei ihr kommt zuerst der Mensch. Wenn ich gewusst hätte, dass es jemanden wie Petra gibt, hätte ich schon viel früher mit ihr zusammengearbeitet."André Güldenberg · Abteilungsleiter IT, Bistum Aachen
„Ich freue mich wieder richtig auf jeden Arbeitstag. Meetings und wichtige Aufgaben sind heute perfekt aufeinander abgestimmt."Carolin Kogel · INFORM GmbH
Mit solchen Themen kommen Unternehmen zu uns.
Führung und Verantwortung
Wenn neue Führungskräfte Orientierung brauchen oder Verantwortlichkeiten geklärt werden müssen.
- Neue Führungskräfte begleiten
- Rollen und Verantwortlichkeiten klären
- Nachfolge und Wachstum gestalten
- Führung im Wandel stärken
Zusammenarbeit im Unternehmen
Wenn zwischen Teams oder Bereichen zu viel Energie verloren geht.
- Zusammenarbeit in Teams
- Bereichsübergreifende Zusammenarbeit
- Schnittstellen und Entscheidungswege klären
- Konflikte und Spannungen bearbeiten
Veränderung und Zukunftssicherung
Wenn Wachstum, Veränderungen oder neue Anforderungen die Organisation herausfordern.
- Veränderungsprozesse begleiten
- Organisationsentwicklung gestalten
- Zusammenarbeit weiterentwickeln
- Verantwortung breiter verteilen
Handlungsfähigkeit zurückgewinnen
Wenn zu viel an einzelnen Menschen hängt und Entscheidungen zu lange dauern.
- Entscheidungen beschleunigen
- Verantwortung besser verteilen
- Reibungsverluste reduzieren
- Zusammenarbeit wirksamer gestalten
Diese Themen sind keine fertigen Programme. Sie sind typische Fragestellungen, mit denen Unternehmen zu uns kommen. Wie die Zusammenarbeit aussieht, hängt immer von den Menschen, der Situation und den Zielen ab.
Bevor der Kopf entscheidet.
Brauchen wir dafür überhaupt Team- und Organisationsentwicklung?
Wie läuft so etwas ab?
Was kostet das?
Wird das gefördert?
Passt das auch für kleine Teams?
Müssen wir schon genau wissen, was wir brauchen?
Vielleicht braucht ihr gar keine Team- und Organisationsentwicklung.
Das finden wir gemeinsam heraus. In einem ersten Gespräch schauen wir, wo ihr gerade Energie verliert, was euch wirklich beschäftigt – und ob eine geförderte Begleitung überhaupt sinnvoll ist.
Wenn ich glaube, dass etwas anderes besser passt, sage ich das.