Designsprache · Runde 2 · Phase 2 von 5

Ideal Customer Profiles und Entscheidungssituationen

14.10.2026 · Haus Matthéy, Aachen · 08:30–13:00 · 60 Plätze · 120 Eingeladene · 60 Euro

Drei Profile statt vier. Die Begründung für jede Zusammenführung steht dabei. Am Ende stehen fünf gemeinsame Bedürfnisse, eine Priorisierung, acht Regeln für die Seite und sechs für die Gestaltung. Keine erfundenen Namen, keine Hobbys, keine Bilder von Menschen.

VorbemerkungDer wichtigste Befund kommt aus eurem Aufgabenplan

Aufgabe 18 lautet: „Je 30 Namen pro Person = ca. 120 Entscheider. Bestandskunden zuerst." Das verändert die Zielgruppenarbeit grundlegend. Wir gestalten keine Seite, die Fremde überzeugen muss. Wir gestalten eine Seite, die drei verschiedene Aufgaben gleichzeitig erfüllt:

  • Für den bereits eingeladenen Bestandskunden ist die Seite kein Verkaufsinstrument, sondern eine Bestätigung. Er kommt, weil Petra, Andera, Lena oder Steffi ihn gefragt hat. Er will auf der Seite prüfen, ob er sich mit der Zusage blamiert.
  • Für die Person, an die er weiterleitet — seinen Bereichsleiter, seinen Kollegen, seinen Geschäftsführer — gibt es keine Beziehung. Diese Person entscheidet allein anhand der Seite.
  • Für die Restplätze, die nach den beiden Einladungswellen offen bleiben, muss die Seite tatsächlich verkaufen.

Die zweite Aufgabe ist die schwierigste und die am leichtesten zu übersehene. Die Seite muss weiterleitbar sein, und zwar in beide Richtungen: nach oben, wenn eine Bereichsleitung ihre Geschäftsführung mitbringen will, und nach unten, wenn eine Geschäftsführung jemanden schickt. Das ist eine harte Anforderung an die Informationsarchitektur, und sie taucht in keinem der fünf bisherigen Entwürfe auf.

Woher die Profile stammen

Grundlage sind eure Projektunterlagen und das Planungsgespräch vom 01.07. Wo ich über die Materialien hinausgehe, ist es Schlussfolgerung aus Marktkenntnis, nicht Beleg. Ich kennzeichne das nicht in jedem Satz, aber die Regel gilt: Alles Wörtliche aus dem Transkript ist als Zitat markiert, alles andere ist Argument. Bevor die Profile in Marketing einfließen, solltet ihr sie an fünf bis zehn echten Namen aus eurer 120er-Liste gegenprüfen. Das kostet einen Nachmittag und ist mehr wert als jede weitere Runde Nachdenken.

ICP 1Geschäftsführung und Inhaberschaft

Primärer ICP · rund die Hälfte der 120er-Liste

Die Person, die entscheiden muss, ohne beurteilen zu können

Sie trägt die Verantwortung für eine Technologie, die sie nicht selbst bedient, und sie merkt, dass sie den Abstand nicht mehr einschätzen kann.

Funktion und Verantwortung

Geschäftsführung, geschäftsführende Gesellschaft, Inhaberschaft. Häufig eigentümergeführt, oft in zweiter oder dritter Generation. Trägt die Gesamtverantwortung, hat keinen Vorgesetzten, der die Entscheidung abnimmt, und keine Stabsstelle, die vorentscheidet.

Größe und Kontext

50 bis 1000 Mitarbeitende, Schwerpunkt 80 bis 400. Region Aachen, Rheinland, Grenzraum. Fertigung, technischer Handel, Bau- und Zulieferindustrie, Dienstleistung, Gesundheitswirtschaft. IT ist meist ausgelagert oder besteht aus zwei bis drei Personen. Es gibt keine Digitalabteilung, an die man die Frage delegieren könnte.

KI-Reifegrad

Niedrig auf Unternehmensebene, unkontrolliert auf Mitarbeiterebene. Einzelne Mitarbeitende nutzen frei verfügbare Werkzeuge privat und teilweise mit Firmendaten. Es gibt keine Regelung, keine Freigabe, kein Verbot. Auf die Frage „was macht ihr mit KI" lautet die ehrliche Antwort: einer im Marketing macht etwas, aber ich weiß nicht genau, was.

Das Planungsgespräch hat den Reifegrad des Publikums deutlich benannt — die Frage „Was ist prompten?" gehört zum realistischen Erwartungsbild. Wichtig ist die Unterscheidung: Diese Person ist unsicher, nicht ahnungslos. Sie führt seit Jahren ein Unternehmen. Sie kann nur diese eine Sache nicht einordnen.

Auslösende Situation

Vier typische Auslöser, meist in Kombination:

  • Ein Kunde oder Auftraggeber hat gefragt, wie das eigene Unternehmen mit KI arbeitet — und die Antwort war peinlich.
  • Ein Wettbewerber wirbt damit, und es ist unklar, ob dahinter etwas steht.
  • Ein Mitarbeiter hat etwas vorgeführt, was beeindruckend aussah, und die Frage im Kopf war: Wer hat das freigegeben?
  • Der Steuerberater, der Beirat oder die Bank hat es angesprochen.
Fachliche Fragen
  • Wo fange ich an, ohne ein Projekt zu starten, das ich zwei Jahre lang begleiten muss?
  • Was kostet das wirklich — nicht Lizenzen, sondern Aufmerksamkeit?
  • Welche unserer Daten dürfen da überhaupt hinein?
  • Bin ich spät dran? Und woran würde ich das merken?
  • Muss ich jemanden dafür einstellen, und wenn ja, wen?
Persönliche Unsicherheiten

Die stärkste ist nicht fachlich. Sie lautet: Ich bin in meinem eigenen Unternehmen die Person, die am wenigsten davon versteht, und irgendwann fällt das auf. Dazu kommt die Sorge, eine große Entscheidung zu treffen, die sich in achtzehn Monaten als falsch herausstellt und die alle mitbekommen haben.

Und eine dritte, die selten ausgesprochen wird: die Ahnung, dass ein Teil der eigenen Erfahrung an Wert verliert.

Was bereits versucht wurde
  • Ein interner Termin zum Thema, aus dem eine Liste von Werkzeugen und keine Entscheidung hervorging.
  • Ein oder zwei Webinare, meist von Anbietern, meist abgebrochen.
  • Ein Beratungsangebot eingeholt und nicht beauftragt, weil der Preis in keinem Verhältnis zur Klarheit stand.
  • Selbst ein wenig mit einem Chatbot experimentiert, mit gemischtem Ergebnis und ohne Anschluss.
Was an üblichen Veranstaltungen stört

Der Verkauf. Fast jedes Format ist am Ende eine Anbahnung, und das merkt man spätestens in der letzten Viertelstunde. Zweitens der Eindruck, alle anderen seien schon weiter — ein Eindruck, der auf solchen Veranstaltungen aktiv erzeugt wird und dazu führt, dass niemand mehr eine ehrliche Frage stellt. Drittens Bühnenformate, in denen Referenzunternehmen mit fünftausend Mitarbeitenden Dinge zeigen, die im eigenen Haus nicht anwendbar sind.

Das Planungsgespräch hat diese Haltung ausdrücklich als eure eigene benannt: keine Verkäuferveranstaltung.

Was zur Anmeldung bewegt
  • Die persönliche Einladung. Das ist bei diesem Profil der stärkste Hebel, und er liegt nicht auf der Seite, sondern bei euch.
  • Wer sonst im Raum ist. Ein halber Tag mit sechzig Menschen in vergleichbarer Lage ist ein Wert für sich — vermutlich der größere Teil des Werts.
  • Ein klares Ende. 13:00 Uhr, danach Essen. Halb sechs ohne Rückfahrplan wäre ein Ausschlussgrund.
  • Die Erlaubnis, nicht Bescheid zu wissen. Wenn die Seite signalisiert, dass es hier normal ist, Grundfragen zu haben, sinkt die Hürde deutlich.
Was von der Anmeldung abhält
  • Der Verdacht, verkauft zu bekommen. Vier Beraterinnen laden ihre Bestandskunden ein — dieser Verdacht ist naheliegend und teilweise berechtigt.
  • Der halbe Arbeitstag. Nicht der Preis. Bei 60 Euro ist Geld kein Thema, ein Dienstagvormittag schon.
  • Die Sorge, der Falsche im Raum zu sein — zu klein, zu spät, zu wenig Vorwissen.
  • Unklarheit über die eigene Rolle. Muss ich mitmachen? Muss ich etwas vortragen? Das Barcamp löst genau diese Sorge aus, wenn es nicht erklärt wird.
Früh benötigte Information

In dieser Reihenfolge, innerhalb der ersten Bildschirmhöhe: Datum. Ort. Beginn und Ende. Preis. Wer einlädt. Wer sonst kommt. Was von mir erwartet wird.

Das Thema kommt danach. Diese Person hat sich noch nicht gefragt, ob das Thema gut ist — sie prüft zuerst, ob der Termin überhaupt in Frage kommt.

Was Vertrauen erzeugt

Genauigkeit. Vollständige Adresse, exakte Zeiten, benannte Verantwortliche, ein Ablauf, der sich nachrechnen lässt. Zurückhaltung bei Behauptungen. Und die Bereitschaft, Offenes als offen zu zeigen — der Satz „Die Zahl der Sessions steht fest, sobald wir die Anmeldungen kennen" schafft mehr Vertrauen als jede Zahl, die sich später ändert.

Optisch: klare Hierarchie, ruhige Flächen mit einem starken Akzent, gute Lesbarkeit auf dem Telefon. Kein Beige, kein Retro — es geht um Ordnung, nicht um Vornehmheit.

Was abschreckt

Alles, was nach Vertriebsstrecke aussieht: Countdown, „nur noch wenige Plätze", Frühbucherstufen, Newsletter-Fenster, wiederholte Ticket-Schaltflächen. Superlative ohne Beleg. Gestellte Bilder von Menschen an Bildschirmen. Alles, was nach Technikmesse aussieht — Leuchteffekte, Schaltkreise, dunkle Verläufe. Und alles, was nach Coaching aussieht: Retreat-Optik, weiche Naturbilder, Handschriftlichkeit.

Erwartetes Ergebnis

Eine Entscheidung, die sie am selben Tag allein treffen kann. Kein Projekt, kein Budgetantrag, kein Beratungsvertrag. Etwas, das sie am Nachmittag im Auto formulieren kann und am Montag beginnt.

Und zweitens: zwei bis drei Menschen aus dem Raum, die sie in vier Wochen anrufen kann.

ICP 2Bereichsverantwortung mit Umsetzungsdruck

Sekundärer ICP · zusammengeführt aus zwei Gruppen

Die Person, die liefern muss, ohne allein entscheiden zu dürfen

Sie hat einen Auftrag von oben oder eine eigene Initiative, die feststeckt. Sie weiß mehr über KI als ihre Geschäftsführung und darf weniger.

Zusammenführung

Das Masterbriefing nannte „Bereichs- oder Unternehmensleitung mit Verantwortung für Transformation" und „Führungskraft mit konkretem Umsetzungsdruck" getrennt. Das sind in Unternehmen dieser Größe dieselben Personen — es gibt keine Transformationsverantwortung ohne Umsetzungsdruck und keinen Umsetzungsdruck ohne Bereichsverantwortung. Auch die Marketingleitung aus euren Projektgrundlagen gehört hierher: Ihre Situation, ihre Fragen und ihre Blockade sind identisch, nur der Gegenstand unterscheidet sich.

Funktion und Verantwortung

Leitung von Vertrieb, Marketing, Service, Produktion, Einkauf oder Verwaltung. Führt ein Team von fünf bis fünfzig Personen. Hat ein eigenes Budget, aber nicht groß genug für eine Systementscheidung. Berichtet direkt an die Geschäftsführung.

Größe und Kontext

Gleicher Unternehmenstyp wie ICP 1, tendenziell im oberen Bereich — ab etwa 150 Mitarbeitenden gibt es diese Rolle überhaupt. Häufig die Person, die ICP 1 zur Veranstaltung mitbringt oder die von ICP 1 geschickt wird.

KI-Reifegrad

Mittel und punktuell. Nutzt selbst regelmäßig Sprachmodelle für Texte, Auswertungen oder Recherche. Hat mindestens einen Versuch hinter sich, der über den Einzelplatz hinausging — eine Testlizenz, ein Werkzeug im Team, ein Angebot von einem Dienstleister. Kann über Werkzeuge sprechen, aber nicht über Wirkung.

Auslösende Situation

Zwei Muster:

  • Der Auftrag ohne Auftrag. Die Geschäftsführung hat gesagt „macht mal was mit KI" — ohne Ziel, ohne Budget, ohne Kriterium für Erfolg. Jetzt soll etwas vorgezeigt werden.
  • Der abgestürzte Versuch. Es gab ein Pilotprojekt. Es funktionierte in der Demonstration und nicht im Alltag. Niemand benutzt es. Die Frage ist, ob man es noch einmal versucht und wie man es diesmal anders macht.
Fachliche Fragen
  • Warum benutzt mein Team das nicht, obwohl es funktioniert?
  • Wie begründe ich das nach oben, ohne eine Zahl zu erfinden?
  • An welchem Prozess fange ich an, damit es sich lohnt?
  • Was mache ich mit den Mitarbeitenden, die es ablehnen — und mit denen, die es heimlich längst nutzen?
Persönliche Unsicherheiten

Etwas zu bauen, das niemand benutzt, und dafür sichtbar verantwortlich zu sein. Vor der Geschäftsführung mit einem Vorschlag aufzulaufen. Und die leise Frage, ob die eigene Rolle in fünf Jahren noch dieselbe ist — ausgerechnet in mittleren Führungsebenen ist diese Sorge am größten und wird am seltensten ausgesprochen.

Was bereits versucht wurde
  • Ein Werkzeug im Team eingeführt, ohne Prozessänderung. Nutzung nach sechs Wochen gegen null.
  • Angebote von Dienstleistern eingeholt, deren Preise die eigene Entscheidungsbefugnis überschreiten.
  • Interne Schulungen organisiert, die gut ankamen und nichts verändert haben.
  • Deutlich mehr gelesen und ausprobiert als die eigene Geschäftsführung — was die Frustration erhöht, nicht senkt.
Was an üblichen Veranstaltungen stört

Die Halbierung. Entweder Strategievorträge ohne Mechanik — „Sie müssen den Wandel gestalten" — oder Werkzeugvorträge ohne Strategie, die im eigenen Kontext nicht funktionieren. Was fehlt, ist die Mitte: warum etwas im Alltag hängen bleibt oder nicht. Dazu: Formate, in denen man vier Stunden zuhört und niemanden kennenlernt.

Was zur Anmeldung bewegt

Das Barcamp ist für dieses Profil das stärkste Argument des ganzen Tages — deutlich stärker als die vier Impulse. Ein Raum, in dem das eigene festgefahrene Vorhaben von zehn Leuten aus vergleichbaren Häusern angesehen wird, ist etwas, das man sonst nicht kaufen kann.

Damit das wirkt, muss auf der Seite stehen, dass man die eigene Frage mitbringen kann — nicht als Programmpunkt, sondern als Zusage.

Zweitens: Andera und Steffi sprechen inhaltlich direkt in diese Rolle hinein. Prozesse und Zusammenarbeit mit Agenten sind exakt deren Alltag.

Was von der Anmeldung abhält

Sie muss fragen. Ein halber Tag außer Haus braucht die Zustimmung der Geschäftsführung. Das ist der eigentliche Blocker, und er ist gestalterisch lösbar: Die Seite muss so gebaut sein, dass man den Link nach oben weiterschicken kann und der Empfänger in dreißig Sekunden versteht, worum es geht und was es kostet.

Zweitens die Sorge, es sei eine Führungsveranstaltung, auf der sie nicht vorgesehen ist. Wenn die Seite ausschließlich Geschäftsführung anspricht, meldet sich dieses Profil nicht an — und verliert damit die Person, die am meisten mitnimmt.

Früh benötigte Information

Das Format, und zwar sofort. Konkret: dass es nicht nur Vorträge sind, dass die eigene Frage Platz hat, dass gearbeitet wird. Danach Datum, Zeiten, Ort, Preis. Und ein Satz, der klar macht, dass diese Rolle ausdrücklich gemeint ist.

Was Vertrauen erzeugt

Ein Ablauf mit Uhrzeiten, aus dem hervorgeht, wie viel Zeit tatsächlich auf Arbeiten entfällt und wie viel auf Zuhören. Präzision im Format schlägt Präzision im Inhalt — dieses Profil kann Inhalt selbst beurteilen, aber es ist von schlecht organisierten Formaten enttäuscht worden.

Optisch: sachlich, dicht, gut strukturiert. Diese Person liest mehr Text als ICP 1 und will Substanz sehen.

Was abschreckt

Alles, was nach Vorstandsetage aussieht — dunkle Anzugsästhetik, Chefsesselbilder, exklusiver Ton. Aber ebenso alles, was nach Grundlagenschulung aussieht: Bunte Icons, „KI einfach erklärt", Lernniveau-Signale. Dieses Profil will weder hochgehoben noch heruntergeholt werden.

Erwartetes Ergebnis

Eine belastbare Antwort auf die Frage, warum der erste Versuch nicht getragen hat — und eine Formulierung, mit der sich der zweite Versuch nach oben begründen lässt. Dazu drei bis fünf Kontakte in ähnlicher Lage.

ICP 3Verantwortung für Organisation, Personal oder Digitalisierung

Sekundärer ICP · der leiseste, inhaltlich der passendste

Die Person, die die Folgen sieht, bevor die Entscheidung fällt

Sie beobachtet, wie sich Arbeit im Haus verändert, ohne dass jemand es beschlossen hat — und sie ahnt, dass sie am Ende dafür zuständig sein wird.

Zusammenführung

Digitalisierung, Innovation, Organisation und Personal waren im Masterbriefing eine gemeinsame Nennung. Ich behalte sie zusammen, obwohl es zwei recht verschiedene Menschen sind, weil sie in Unternehmen dieser Größe dieselbe strukturelle Position haben: Zuständigkeit ohne Entscheidungsbefugnis, Verantwortung für Folgen, die andere auslösen. Für die Gestaltung ist das die relevante Gemeinsamkeit.

Wenn ihr später merkt, dass Personal und Digitalisierung sich in der Ansprache trennen müssen, ist das der Punkt, an dem ein vierter ICP entsteht. Vorher nicht.

Funktion und Verantwortung

Personalleitung, Organisationsentwicklung, Digitalisierungs- oder Innovationsverantwortung. Häufig Stabsstelle, häufig eine Person allein, häufig mit einer zweiten Rolle daneben. Berät die Geschäftsführung, entscheidet nicht.

Größe und Kontext

Ab etwa 200 Mitarbeitenden. Unternehmen, die groß genug für eine eigene Personalfunktion sind, aber zu klein für eine Digitalabteilung. Diese Person ist oft die Einzige im Haus, die das Thema systematisch verfolgt.

KI-Reifegrad

Informiert, teilweise besser als beide anderen Profile — aber ohne Umsetzungserfahrung. Kennt die Debatte, hat Studien gelesen, verfolgt die rechtliche Lage. Hat oft schon versucht, das Thema intern auf die Tagesordnung zu setzen, und ist damit nicht durchgedrungen.

Auslösende Situation
  • Mitarbeitende nutzen Werkzeuge ohne Regelung, teilweise mit Kundendaten. Es gibt keine Richtlinie, und die Frage, wer sie schreibt, landet bei dieser Person.
  • Führungskräfte fragen, wie sie mit Mitarbeitenden umgehen sollen, die Angst haben oder die längst weiter sind als das Unternehmen.
  • Eine Entscheidung wurde ohne diese Person getroffen, und die Einführung wird jetzt ihr Problem.
Fachliche Fragen
  • Wie führt man Menschen, die mit Maschinen zusammenarbeiten, ohne dass es zur Überwachungsdebatte wird?
  • Was passiert mit Rollen, Stellenbeschreibungen und Qualifizierung?
  • Welche Regeln brauchen wir wirklich — und welche verhindern nur, dass jemand anfängt?
  • Wie erkläre ich der Geschäftsführung, dass das keine IT-Frage ist?
Persönliche Unsicherheiten

Für Folgen verantwortlich gemacht zu werden, an deren Entstehung sie nicht beteiligt war. Als Bremse zu gelten, wenn sie auf Risiken hinweist. Und die eigene Position: Wenn Organisation und Personal sich verändern, verändert sich auch die eigene Rolle — und sie hat niemanden, mit dem sie das besprechen kann.

Was bereits versucht wurde
  • Eine interne Präsentation zum Thema, gut vorbereitet, ohne Beschluss geblieben.
  • Recherche zu Richtlinien und Regelwerken, ohne dass jemand sie freigegeben hätte.
  • Einzelne Führungskräfte im Gespräch überzeugt, ohne die Ebene darüber zu erreichen.
  • Andere Veranstaltungen besucht — meist die Einzige aus dem Haus, ohne Anschlussfähigkeit im Anschluss.
Was an üblichen Veranstaltungen stört

Dass die Frage nach dem Menschen als Schlussfolie vorkommt. Fünf Vorträge über Effizienz und dann zehn Minuten „natürlich bleibt der Mensch im Mittelpunkt". Dazu die Erfahrung, allein hinzufahren und mit Erkenntnissen zurückzukommen, die im Haus niemand hören will.

Was zur Anmeldung bewegt

Dass zwei der vier Impulse — Prozesse und Organisation, Zusammenarbeit mit Agenten — ihr eigenes Fachgebiet sind und nicht Anhängsel. Der Satz aus eurem Planungsgespräch, dass der Mensch zu wertvoll für schlechte Prozesse ist, trifft dieses Profil direkter als jedes andere.

Und der stärkste Hebel: dass sie ihre Geschäftsführung mitbringen kann. Für diese Person ist die Veranstaltung nicht nur eine Weiterbildung, sondern ein Anlass, die eigene Geschäftsführung an einen Tisch zu bringen, an dem jemand anderes ihre Argumente vorträgt.

Was von der Anmeldung abhält
  • Kleines oder kein Weiterbildungsbudget — bei 60 Euro entschärft, aber der halbe Tag bleibt.
  • Der interne Widerstand, es sei ein IT-Thema und daher nicht ihre Zuständigkeit.
  • Die Sorge, im Raum die Einzige ohne Entscheidungsbefugnis zu sein — wenn die Seite ausschließlich von Geschäftsführung spricht, meldet sie sich nicht an.
Früh benötigte Information

Dass die Frage nach Menschen und Organisation ein Hauptthema ist, kein Nebensatz. Das muss im ersten Drittel der Seite erkennbar sein, sonst liest sie nicht weiter. Danach: Format, Zeiten, Preis.

Was Vertrauen erzeugt

Genauigkeit in der Sprache. Dieses Profil erkennt Floskeln schneller als alle anderen und wertet sie als Beleg dafür, dass jemand die Materie nicht kennt. Ein präziser, unaufgeregter Satz über Verantwortung wiegt mehr als eine ganze Seite Begeisterung.

Optisch: nüchtern, klar, ohne Pathos. Kein Human-Centered-Bildvokabular, keine Hände, keine Kreise, in denen Menschen und Maschinen sich verbinden.

Was abschreckt

Technikoptik jeder Art. Effizienzversprechen ohne Erwähnung der Folgen. Und die Formulierung, KI ersetze niemanden — sie wird als Beschwichtigung gelesen und beschädigt die Glaubwürdigkeit der übrigen Seite.

Erwartetes Ergebnis

Eine Argumentation, die im eigenen Haus trägt, und idealerweise eine Geschäftsführung, die sie im selben Raum gehört hat. Dazu ein Netz von Menschen in derselben einsamen Position.

Gemeinsamer KernFünf Bedürfnisse, die alle drei verbinden

Nr.BedürfnisWas daraus folgt
1Einordnung statt Information
Sie haben genug gelesen. Was fehlt, ist eine Skala: Bin ich spät dran oder normal?
Die Seite darf nicht erklären wollen. Sie muss verorten. Der Wert des Tages ist ein Maßstab, kein Wissenszuwachs.
2Ein Raum unter Gleichen
Ein erheblicher Teil des Werts liegt in den anderen neunundfünfzig.
Der Raum muss beschreibbar sein, ohne Namen, Logos oder Zahlen zu erfinden — über die Einladungslogik statt über Teilnehmerlisten.
3Eine Entscheidung ohne Antrag
Etwas, das sie allein tun können, ohne Budget, ohne Gremium.
Das Versprechen des Tages ist ein nächster Schritt, kein Projektplan. Das begrenzt auch, was die vier Vorträge liefern müssen.
4Nicht bloßgestellt werden
Niemand will im Raum als der Uninformierte sichtbar sein.
Der Ton muss Grundfragen normalisieren, ohne herabzusetzen. Aus Phase 1, Prinzip 5: Das Publikum ist unsicher, nicht ahnungslos.
5Kein Verkauf
Der Verdacht der Anbahnung ist der stärkste Anmeldeblocker — und er ist teilweise berechtigt.
Siehe unten. Das ist die einzige der fünf Fragen, auf die es keine bequeme Antwort gibt.

Zu Punkt 5 — ein Vorschlag zu N3

Vier Beraterinnen laden ihre Bestandskunden ein, und Aufgabe 49 in eurem Plan nennt Folgegespräche ausdrücklich als den wirtschaftlichen Sinn. Das lässt sich nicht verstecken; die Zielgruppe rechnet ohnehin damit. Verschweigen erzeugt Misstrauen, Betonen schreckt ab.

Der dritte Weg ist eine Zusage über das Verhalten am Veranstaltungstag, nicht über eure Absichten: an diesem Vormittag wird nicht verkauft, es gibt keine Firmenvorstellung, keine Angebote, keine Anschlusspakete auf der Bühne. Wer danach mit einer von uns arbeiten will, sagt es selbst. Das ist überprüfbar, es kostet nichts, und es ist der einzige Satz, der diesen Einwand wirklich entkräftet — vorausgesetzt, ihr haltet euch daran. Wenn ihr euch nicht daran halten wollt, schreibt ihn nicht hin.

PriorisierungWer die Seite trägt und wer nicht

Primär · ICP 1

Die Seite wird für die Geschäftsführung gebaut. Das ist die Gruppe, die den größten Teil der 120er-Liste stellt, die den Preis zahlt und die den Raum wertvoll macht. Im Zweifel entscheidet ihre Perspektive über Struktur, Reihenfolge und Ton.

Sekundär · ICP 2 und ICP 3

Beide dürfen sich nicht ausgeschlossen fühlen, und beide sind wichtiger, als ihre Zweitrangigkeit vermuten lässt. ICP 2 ist der begeistertste Teilnehmer im Raum und der wahrscheinlichste Wiederkommer. ICP 3 bringt am ehesten eine zweite Person mit. Beide erreicht man nicht über eigene Ansprache, sondern über zwei Stellen der Seite: den Abschnitt zum Format und den Abschnitt, der beschreibt, für wen der Tag gedacht ist.

Die praktische Konsequenz

Keine drei Einstiege, keine Auswahl nach Rolle, keine drei Textvarianten. Eine Seite, die aus der Sicht von ICP 1 geschrieben ist und an genau zwei Stellen die beiden anderen ausdrücklich mitnennt. Alles andere zersplittert die Seite und macht sie länger, statt sie klarer zu machen.

Keine Zielgruppe

  • Anbieter, Agenturen, Berater und KI-Dienstleister. Der wichtigste Ausschluss, und bei 60 Euro der wahrscheinlichste Zulauf. Jeder Verkäufer im Raum ist ein doppelter Verlust: ein Platz weniger und ein Grund mehr, vorsichtig zu sein. Der Ausschluss darf nicht auf der Seite stehen — er gehört in die Anmeldestrecke, etwa über die Pflichtangabe von Unternehmen und Funktion und eine Bestätigung durch euch.
  • Reine Anwenderinnen und Anwender ohne Führungsverantwortung. Nicht aus Dünkel, sondern weil der Tag von der Entscheidungsebene lebt.
  • Prompt Engineers, Tool-Sammler, Hobbynutzung, Studierende. Wie in euren Projektgrundlagen festgelegt.
  • Konzerne und Unternehmen mit eigener Digitalabteilung. Ihre Fragen sind andere, und ihre Anwesenheit erzeugt bei ICP 1 genau das Gefühl, zu spät zu sein, das der Tag auflösen soll.
  • Start-ups ohne gewachsene Organisation. Drei Viertel des Programms handeln von Strukturen, die es dort nicht gibt.

Konsequenzen für die LandingpageAcht Regeln

UX 1Die harten Tatsachen stehen vor jedem Argument

Datum, Ort, Beginn, Ende, Preis und Format im ersten Bildschirm — als Information, nicht als Fußzeile und nicht als kleingesetzte Zeile unter dem Titel.

Weil alle drei Profile zuerst prüfen, ob der Termin überhaupt in Frage kommt, und erst danach, ob das Thema gut ist. Und weil das Ende wichtiger ist als der Anfang.

UX 2Die Seite muss in beide Richtungen weiterleitbar sein

Ein Abschnitt beantwortet in drei Sätzen, warum eine Geschäftsführung einen halben Tag ihrer Bereichsleitung dafür freigeben sollte. Derselbe Abschnitt funktioniert umgekehrt für die Bereichsleitung, die ihre Geschäftsführung mitbringen will.

Weil die Einladung persönlich ist, die Weiterleitung aber anonym. Wer den Link bekommt, hat keine Beziehung zu euch und entscheidet allein anhand der Seite. Das ist die am häufigsten übersehene Aufgabe dieser Seite.

UX 3Der Raum wird beschrieben, nicht behauptet

Wer im Raum sitzt, wird über die Einladungslogik erklärt: persönlich eingeladene Geschäftsführungen und Führungskräfte aus mittelständischen Unternehmen der Region. Keine Teilnehmerzahlen als Werbeargument, keine Logos, keine Referenzen, solange es sie nicht gibt.

Weil Bedürfnis 2 der größte einzelne Wert des Tages ist und weil jede erfundene Zahl bei ICP 1 sofort auffällt.

UX 4Das Barcamp ist eine Zusage, kein Programmpunkt

Formuliert als Mechanik aus Sicht der Teilnehmenden: Du bringst deine Frage mit, sie wird in der Pause abgestimmt, sie bekommt einen Raum und eine Runde. Keine Zahl von Sessions und keine Zahl von Räumen, solange die Anmeldelage sie nicht hergibt. Und ein Satz dazu, dass niemand etwas vortragen muss.

Weil es für ICP 2 das stärkste Argument des Tages ist und für ICP 1 die größte Unsicherheit. Dieselbe Sache, zwei gegenläufige Wirkungen — deshalb muss sie erklärt und nicht nur benannt werden.

UX 5Kein Vertriebsvokabular, keine Dringlichkeit

Kein Countdown, keine Restplatzanzeige, keine Preisstufen, kein Newsletter-Fenster, keine Vergleichstabelle, keine Nutzenliste mit Häkchen. Der Preis steht einmal als Tatsache und wird nicht begründet.

Weil bei 60 Euro nicht über Geld verhandelt wird, sondern über einen Vormittag — und weil jedes Dringlichkeitssignal den Verkaufsverdacht aus Bedürfnis 5 bestätigt.

UX 6Ein Ziel, zwei Platzierungen

Eine einzige Handlungsaufforderung mit einem einzigen Wortlaut, oben und am Ende. Nicht in jedem Abschnitt.

Weil Lenas Entwurf zeigt, was passiert, wenn dasselbe Argument fünfmal in gleicher Lautstärke wiederholt wird: Es verliert bei jeder Wiederholung.

UX 7Keine Behauptung ohne Entsprechung im Ablauf

Was im Fließtext versprochen wird, muss im Programm auffindbar sein. Umgekehrt: Was im Programm steht, braucht keine Wiederholung im Fließtext.

Weil ICP 3 Floskeln als Kompetenzmangel liest und ICP 1 nach dem Beleg sucht. Diese Regel ist zugleich das wirksamste Mittel gegen die Textsorte, die in Runde 1 entstanden ist.

UX 8Offenes wird als offen gezeigt

Was noch nicht feststeht, bekommt eine sichtbare, datierte Zusage statt einer Leerstelle oder einer vorläufigen Zahl.

Weil Lenas Entwurf das mit „Preis folgt" bereits richtig macht und weil eine offen benannte Lücke bei diesem Publikum mehr Vertrauen erzeugt als eine Zahl, die sich später ändert.

Konsequenzen für die DesignspracheSechs Regeln

D 1Hierarchie vor Fülle — im Bild und im Text

Pro Bildschirm ein Element, das laut sein darf. Alles andere ordnet sich unter. Das gilt für Farbe, Größe und Bewegung genauso wie für Argumente.

Weil der Befund aus Lenas Entwurf und der aus meinen eigenen derselbe ist: Es fehlt nicht an Mut und nicht an Ruhe, es fehlt an Gewichtung.

D 2Tatsachen sind Gestaltungselemente erster Ordnung

Datum, Uhrzeit, Ort und Preis werden größer, früher und selbstbewusster gesetzt als jeder Konzeptbegriff. Sie sind nicht die Fußnote des Designs, sondern sein Material.

Weil alle drei Profile diese Angaben zuerst suchen — und weil eine Gestaltung, die aus Zahlen und Zeiten gebaut ist, den Austauschtest aus Prinzip 3 automatisch besteht.

D 3Der Titelmechanismus ist das einzige bewegliche Element der Marke

Ein Zeichen, zwei Zustände, eine Regel. Ausgelöst durch Handlung, nie durch Zeit. Sonst bewegt sich auf der Seite nichts, was nicht durch Scrollen bewegt wird.

Weil die Idee der einzige bisher entstandene Baustein ist, der aus dem Inhalt kommt — und weil jedes zweite bewegte Element ihn entwertet.

D 4Zwei Temperaturen entlang der Entscheidung

Die Zone vor der Anmeldung darf fragend, offen, unruhiger sein. Die Zone danach ist bestimmt, geordnet, konkret. Unterschied in der Temperatur, nicht im Stil — ein System, zwei Zustände.

Weil die Profile vor und nach der Anmeldung verschiedene Dinge brauchen: davor Einordnung und Erlaubnis, danach Verlässlichkeit und Ablauf. Ersetzt und präzisiert Prinzip 1 aus Phase 1.

D 5Vier Rollen, keine Bühnenhierarchie

Die vier Personen erscheinen in gleicher Größe und gleicher Behandlung. Die Rolle und die Sache stehen vor dem Namen. Keine Speaker-Karten, kein Wort „Speaker", keine Hauptperson.

Weil Andera im Planungsgespräch genau dafür argumentiert hat — Augenhöhe statt Namensgröße — und weil ICP 1 einen Raum unter Gleichen sucht und keine Bühne.

D 6Nichts, was nach Verkauf, Technik oder Coaching aussieht

Keine Dringlichkeitssignale, keine Badges, keine Sticker-Optik. Keine dunklen Technikverläufe, keine Leuchteffekte. Keine weichen Naturbilder, keine Handschrift, kein Beige. Drei Register, die bei diesen drei Profilen jeweils sofort das Falsche auslösen.

Weil alle drei Profile mindestens eines dieser Register aktiv ablehnen und keines von ihnen etwas mit dem Inhalt des Tages zu tun hat.

AnhangSelbstkritik

Das Belastbarste an diesem Dokument ist die Erkenntnis aus der Vorbemerkung: Die Seite muss weiterleitbar sein, weil die Einladung persönlich ist. Das steht in keinem Briefing, es folgt direkt aus Aufgabe 18, und es ist die einzige Anforderung hier, die keiner der fünf bisherigen Entwürfe auch nur ansatzweise erfüllt.

Das Schwächste ist ICP 3. Ich habe Personal und Digitalisierung zusammengeführt und dafür ein strukturelles Argument geliefert, aber ich bin nicht sicher, dass es trägt. Eine Personalleitung und ein Digitalisierungsverantwortlicher haben unterschiedliche Sprachen, unterschiedliche Ängste und unterschiedliche Auslöser. Ich habe sie zusammengelegt, weil das Briefing zum Zusammenführen aufgefordert hat — das ist ein schwächerer Grund als ein sachlicher. Prüft das an euren echten Namen.

Wo ich über die Materialien hinausgehe: Der Reifegrad, die auslösenden Situationen und die bisherigen Versuche sind bei allen drei Profilen Schlussfolgerung, nicht Beleg. Das Planungsgespräch stützt den Reifegrad von ICP 1 ausdrücklich; für ICP 2 und ICP 3 habe ich in euren Unterlagen keine Grundlage gefunden. Das ist die Stelle, an der ein Nachmittag mit fünf Telefonaten mehr wert ist als dieses ganze Dokument.

Wo ich mich gegen euch stelle: Bei der Nichtzielgruppe habe ich Anbieter und Berater aufgenommen, obwohl sie in euren Grundlagen nicht stehen. Bei 60 Euro halte ich das für den wichtigsten Ausschluss überhaupt, und er hat eine unbequeme Folge — die Anmeldung braucht eine Prüfung durch euch, also Arbeit, die im Aufgabenplan nicht vorkommt.

Was ich nicht beantworten kann: ob die vier Vorträge zusammen eine Geschichte ergeben. Mein Vorschlag zu Petras Thema im Nachtrag erzeugt einen Bogen, aber er beruht auf drei Themen, die noch nicht ausformuliert sind. Aufgabe 8 läuft bis zum 05.08. Bis dahin ist jede Aussage über die Dramaturgie des Tages ein Entwurf, auch meine.

Phase 2 endet hier. Keine Designterritorien, keine Moodboards, keine Farbpaletten, keine Wortmarken.

Phase 3 beginnt erst nach eurer Freigabe — und sinnvollerweise erst, wenn N1 entschieden ist: ein Zeichen oder zwei Schriftzüge.